Zweimal 40 Jahre im Dienst am Schüler

Der Leiter der Johann – Philipp – Bronner Schule, Reinhard Müller, durfte dieses Mal gleich zwei Lehrerinnen aus dem Kollegium der Bronner Schule zu ihrem vierzigjährigen Dienstjubiläum gratulieren, und zwar im Namen des Ministerpräsidenten Baden – Württembergs, Winfried Kretschmann.

Cornelia Geider-Starke die gewissenhafte und engagierte Pädagogin aus Rothenberg ist die Kollegin mit dem zeitlich längsten Bezug zur Bronner Schule. Als Schülerin, 1976 Abitur gemacht, als Referendarin 1982 das zweite Staatsexamen bestanden, als Assessorin und schließlich als Lehrerin hielt sie „ihrer“ Schule die Treue. „Generationen von Schülerinnen und Schülern sind unter Ihrer Fachkompetenz und Prinzipientreue herangereift“, so Schulleiter Reinhard Müller. Er lobte ihre offene und soziale Art. Drei Fächer unterrichtet Cornelia Geider-Starke: Betriebswirtschaftslehre, Deutsch und Ethik. Dabei ist gerade das Fach Deutsch für jeden jungen Menschen die Voraussetzung, um andere Kompetenzen zu erwerben. Diese Schlüsselqualifikation vermittelt sie auch den Flüchtlingen in den VABO-Klassen im Schulzentrum und das bereits im dritten Schuljahr. Cornelia Geider-Starke gehört dem Methoden-Team der Schule an und vertritt seit 1998 die Bronner Schule auf den jährlich stattfindenden Informationsabenden der Grundschulen in Rauenberg und Mühlhausen. Sie findet bereits seit vielen Jahren das Vertrauen des Kollegiums als Mitglied des Örtlichen Personalrats. Zusammen mit Günter Pfeiffer, Birgit Kistner, Elke Beyerer und Hans- Jürgen François gehört sie zu den Pionieren, die in Jahrgangsstufe 1 Seminarkurse angeboten haben. Des Weiteren übernahm sie die Aufgaben einer Beratungslehrerin und einer Ansprechpartnerin für weibliche Beschäftigte. „Ich könnte mir die Johann – Philipp – Bronner Schule ohne Sie gar nicht mehr vorstellen“, beendete der Schulleiter seine Laudatio.

Birgit Kistner erhielt von Reinhard Müller ebenfalls eine Urkunde für vierzig Jahre Engagement für die Schülerinnen und Schüler der Bronner Schule, unterzeichnet von Winfried Kretschmann. In den beiden Unterrichtsfächern Biologie und Sport bewies sie Fachkompetenz und Nachdruck. „Wir wissen, wie wichtig für Jugendliche Bewegung ist und wie schwer es manchmal doch ist, SchülerInnen für die notwendigen Anstrengungen im Fach Sport zu motivieren.“, so Reinhard Müller weiter. 1981 bestand Birgit Kistner in Heilbronn ihr Staatsexamen und kam als Assessorin zunächst an die Johann – Philipp – Reis Schule in Weinheim. 1991 dann begann ihr Weg als Lehrerin an der Bronner Schule. „Sie lehnen sich nicht zurück, sondern engagieren sich für die pädagogische Arbeit, und stellen sich den bildungspädagogischen Herausforderungen unserer Zeit.“ Sie haben ein Auge für Schönheit und Geschmack und setzen diese Gaben im Rahmen unserer Feierstunden unermüdlich ein. Als Mentorin sind sie an der Ausbildung von Junglehrern prägend. Als Mitglied des Örtlichen Personalrats setzt sie sich für die Anliegen ihres Kollegiums ein und stand ebenso wie Cornelia Geider-Starke als Ansprechpartnerin für weibliche Beschäftigte zur Verfügung. Seit einigen Jahren schon trägt sie in besonderer Weise als Koordinatorin der OES-Projekte (Operativ eigenständige Schule) Verantwortung. Mit ihrer besonnenen, zielorientierten und charmanten Art hat sie die KollegInnen der Bronner sehr erfolgreich gecoacht; und damit das gute Abschneiden der Bronner Schule bei den Fremdevaluationen begründet. Wegweisend ist auch ihre Tätigkeit als Multiplikatorin für handlungsorientierten Unterricht. „Liebe Frau Kistner, wir sind froh, dass wir sie haben!“                                           Fs